Franz Welser-Möst und die Salzburger Festspiele

84 Opern hat der Dirigent in seinem bisherigen Leben zur Aufführung gebracht, darunter 9 Opern von Richard Strauß. Seine Salome mit Asmik Grigorian 2019 und Elektra mit Ausrine Stundyte und Asmik Grigorian als Chrysothemis haben Festspielgeschichte geschrieben. 2021 wird Elektra in der Felsenreitschule wieder zu hören sein. Darüber hinaus werden die Wiener Philharmoniker und der Bariton Matthias Goerne unter seinem Dirigat Werke von Richard Strauss und Frank Martin geben.

Mit der Hausmusik-Roas setzt Maestro Franz Welser-Möst nun einen neuen Akzent über die Salzburger Festspiele hinaus. Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2024 will er in Anlehnung an die „Ebensee Kripperl-Roas“ die Hausmusik wiederbeleben. Dieser Idee folgend laden die Salzkammergut-Festwochen Gmunden schon heuer zu fünf musikalischen Reisen ein. Am 15. Mai wandern Musikerinnen und Musiker durch die Stadt Gmunden, verweilen an den schönsten Plätzen und spielen was ihnen gefällt. Traditionelles, im Salzkammergut entstandene Volksmusik, daraus neu erdachtes und komponiertes, sowie klassische Hausmusik. Man darf gespannt sein, auf das lustvolle, gemeinsame Musizieren im öffentlichen Raum und auf die Eigendynamik, die davon ausgehen wird. Maestro Franz Welser-Möst möchte mit dieser Anregung einen Impuls geben, damit jener Humus, auf den auch er gewachsen ist, durchlüftet wird. Mit neuem Schwung soll die Hausmusik im Salzkammergut an vielen Orten erblühen.

Elisabeth J. Nöstlinger erzählt er für wissensART, wo und wie er Talente sucht und welches Glück ihm widerfährt, wenn er sie zum Erfolg führt.

Bild (c) Robert Neumüller

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